Wer war Dr. Edward Bach?

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Wer war Dr. Edward Bach?

Der Entdecker der 38 Heilpflanzen mit den grundlegenden Seelenthemen war gebürtiger Waliser und durch seine Vorfahren eng mit dem Erbe der keltischen Kultur verbunden. Als angesehener Pathologe und Bakteriologe am Londoner Homöopathischen Krankenhaus war er mit Leid und Krankheit der Menschen vertraut. So suchte er nach neuen Wegen, auf einfache und natürliche Weise vielen Menschen helfen zu können, weil er zunehmend enttäuscht war von den oft nicht nachhaltigen Heilerfolgen der Schulmedizin:

„Der Hauptgrund für das Versagen der modernen medizinischen Wissenschaft liegt darin, dass sie sich mit den Wirkungen und nicht mit den Ursachen beschäftigt.“

Entscheidend dabei war seine Einsicht, jeder Krankheit liege eine emotionale Ursache zu Grunde, die es zu betrachten gelte; Krankheit sei lediglich das körperlich sichtbare Ergebnis einer inneren seelischen Disharmonie, was wir heute mit dem Begriff der Psychosomatik bezeichnen, der Wechselwirkung zwischen Körper, Geist und Seele:

„Denn das, was wir als Krankheit bezeichnen, ist nur das körperliche Endresultat des anhaltenden Wirkens tiefer liegender Kräfte.“

Selbst von einer schweren Krebs-Erkrankung mit drohendem tödlichem Ausgang betroffen, begann er sich mit seinen aktuell vorherrschenden Gefühlszuständen auseinanderzusetzen und seine innere Einstellung zur Krankheit zu verändern, und aus drei Monaten, wie man ihm prognostiziert hatte, durften noch 19 Jahre werden. Während dieser geschenkten Jahre entdeckte er dank seiner ausgesprochenen Feinfühligkeit und Intuition in zahlreichen Selbstversuchen die grosse Heilkraft der 38 wild wachsenden Blumen, Sträucher und Bäume. Poetisch-bildhaft erklärte er die Heilkraft der Bachblüten so:

„Die Blüten heilen nicht dadurch, dass sie die Krankheit direkt angreifen, sondern dadurch, dass sie unseren Körper mit den schönen Schwingungen unseres Höheren Selbst (=Verbindung zwischen Seele und Persönlichkeit) durchfluten, in deren Gegenwart die Krankheit dahinschmilzt wie Schnee an der Sonne.“

Das Sonnenlicht spielte denn auch eine entscheidende Rolle beim neuen Verfahren, der Sonnenmethode, die es Bach ermöglichte, die Essenz, das Seelenthema der Pflanze, aus ihrem physischen Pflanzenkörper zu lösen, indem er die Blüten einige Stunden in einer Schale mit Quellwasser der Sonne aussetzte, „ bis die verwelkten Blüten anzeigen, dass die Essenz der Blüten auf das Quellwasser übergegangen ist.“ , wie es Mechthild Scheffer ausdrückt.

So widmete er sich ab 1928 ganz diesen Wildpflanzen, gab seine renommierte Praxis auf, schloss sein Labor, denn dort gab es für ihn nichts mehr zu entdecken: Sein neues Labor war draussen in der Natur des Themsetals und seiner walisischen Heimat, die er auf der Suche nach neuen Heilpflanzen durchwanderte.

Dieser ungewöhnliche, beschwerliche Weg stiess in der damaligen Fachwelt auf grosses Unverständnis. Dr. Bach liess sich jedoch durch nichts beirren, blieb sich und diesem neuen Weg in der Pflanzenheilkunde treu, auch wenn dieser seinen Kräften zuweilen das Äusserste abforderte.

Kurz vor seinem Tod, er war erst 50 Jahre alt, betrachtete er seine Arbeit mit der Entdeckung der 38. Bachblüte als abgeschlossen.

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